PR-12 Sonja Rajsp

 

Liebe Freundinnen und Freunde,

hiermit bewerbe ich mich um einen Sitz im Parteirat.
Warum?

 

Natur. Nummer Eins und allumfassend
Immer noch und weiterhin hat der Schutz und Erhalt unserer Natur oberste Priorität. Gerade im ländlichen Raum, wo die Lebensmittel für uns angebaut werden. Wo jeden Tag ein weiterer Betrieb auf Bio umstellt. Wo Tourist*innen sich an der wunderschönen Landschaft erfreuen, wo wir die Landwirtsfamilien mit Programmen zur Diversifizierung unterstützen und stärken. Ich bin Sprecherin der LAG Landwirtschaft, Ländlicher Raum und Ernährung. Themen wie Biodiversität, Agrarprogramme wie AFP und GAP, gesundes Außer-Haus-Essen bis hin zur Ferkelkastration sind in unserer LAG beheimatet. Vor dem Hintergrund von 75% Insektenschwund in den letzten Jahrzehnten gilt: Solange Glyphosat nicht verboten wird, kämpfen wir weiter! Nicht nur auf EU-Ebene, sondern bis runter auf die kommunale Ebene: So hat unsere Grüne Fraktion im Rottweiler Stadtrat ein Glyphosat-Verbot in Rottweil durchgebracht.

Energiewende von unten voranbringen
Wir müssen weiter an der dezentralen Energiewende arbeiten! Da hoffe ich extrem auf Jamaica, dass endlich wieder Schwung in die Energiewende kommt. Wir brauchen gute Programme für den Ausbau der Photovoltaik, und das Bieterverfahren in der Windenergie muss geändert werden, sonst wird das nichts mit Energiewende vor Ort! Innovative Speicherlösungen dürfen gern aus dem Ländle kommen.

 

Strukturwandel und Digitalisierung: Den Löwen reiten
Die Welt verändert sich und dreht sich gefühlt immer schneller. Digitalisierung und Arbeit 4.0, neue Technologien und veraltete Techniken – vor den vielfältigen Herausforderungen im Bereich der Wirtschaft dürfen wir nicht den Kopf in den Sand stecken, sondern müssen vielmehr mit viel Mut und ruhiger Hand „den Löwen reiten“. Da sind die Ansätze eines Cyber-valley für Künstliche Intelligenz ein super Ansatz. Eine gute Bildung und innovative Ideen sind enorm wichtig. Theresia ist nicht umsonst 3x Wissenschaftsministerin des Jahres geworden: Die baden-württembergischen Unternehmen brauchen eine klare Weichenstellung und Unterstützung seitens der Landespolitik, um den Wandel zur Industrie 4.0 gut zu meistern.

Ein gutes Miteinander, auch interkulturell
Die Integration unserer neuen Mitbürgerinnen und Mitbürger ist mir ein großes Anliegen. Die Ausnahmesituation des „Willkommen“ ist vorbei – jetzt geht es darum, ein gutes Miteinander zu finden. Unterbringung und Kapazitäten z. B. bei Sprachkursen sind auf einem guten Weg, und Programme für sozialen Wohnungsbau sind wichtiger denn je! Es ist essentiell, die Geflüchteten sicher in unserer Gesellschaft zu verankern, sodass sie selbstständig und gut hier leben können. Politisch sind die ersten Weichen gestellt, mit großzügigen Landesprogrammen, z. B. flächendeckende Integrationsmanager*innen-Stellen. Ich bin der festen Überzeugung: Je besser unsere Integrationsleistung, desto eher nehmen wir den Populisten und Aufrührern den Wind aus den Segeln.

Vernetzung, Kommunikation, Zusammenarbeit
Damit die baden-württembergischen Grünen weiterhin blühen und gedeihen, wünsche ich mir eine noch stärkere Vernetzung. Erfahrungsaustausch, Kommunikation, und dass nicht überall das Rad neu erfunden werden muss: Da möchte ich mich mit meinen beruflichen Erfahrungen sehr gern als Botschafterin zwischen den verschiedenen politischen Ebenen einbringen.

 

Liebe Mit-Grüne, über Eure Unterstützung würde ich mich sehr freuen.

Herzliche Grüße,

Sonja

Biografie

Ich bin 44 Jahre alt, lebe mit meinem Lebenspartner, unseren drei Kindern (15, 8 und 5), Hund und zwei Katzen in Lauterbach im Schwarzwald. Ich habe BWL studiert, bin Dipl. Betriebswirtin (FH), selbstständig mit meiner Presse-, Messe- und Marketingberatung und Herbergsmama eines Appartementhauses. Im KV Rottweil bin ich Vorstandssprecherin. Auf Landesebene bin ich Sprecherin der LAG Landwirtschaft, Ländlicher Raum und Ernährung. Ehrenamtlich engagiere ich mich in der Flüchtlingshilfe, bin Elternbeiratsvorsitzende in unserer Grundschule. Außerdem habe ich den gemeinnützigen Verein fair in die Zukunft e. V. und die Initiative „Mautini, unlimited [Heimat, grenzenlos]“ gegründet.

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